Ruhe finden



bevor Sie sich diese Seite durchlesen, empfehle ich Ihnen die folgende Entspannungsmusik im Hintergrund laufen zu lassen

... youtube.com/watch?v=ss7EJ-PW2Uk&vl=de


... für Körper, Geist und Seele


Entspannung empfinden Sie, wenn sich Körper, Geist und Seele innerlich in Balance befinden. Dabei kann eine Massage helfen. Eine Stunde abschalten.


Labyrinthe als Kraftorte

z.B. im Labyrinth im Kurpark Hennef

Gehen Sie den Weg zur Mitte, siehe unter Labyrinth.


... ist ein bewuster Gang über eine Schwelle in der Natur, z.B. zwischen zwei Bäumen hindurch oder über einen Ast steigend oder durch ein Tor gehend oder, wie im Bild, die Schwellen von Gleisen überschreiten (Achtung! kann gefährlich sein).

Vor der Schwelle beschäftigt mich noch der Alltag, durch- oder überschreite ich die Schelle, bin ich ganz bei mir. Jenseits der Schwelle betritts Du einen Raum, in dem Du die Wirklichkeit in ihrer Ganzheit ungetrennt wahrnehmen kannst. Du betritttst eine mehr-als-menschliche Welt, um im Spiegel der äußeren Natur Deine inne Natur zu betrachten, Dein wahres Selbst. In der christlichen Tradition hat dieses Selbst einen Namen: Christus.

 

Nehme Dir dafür 2-3 Stunden oder einen ganzen Tag Zeit. An der Schwelle hälst Du kurz inne und rufst Dir die Frage bzw. das Anliegen noch einmal in Erinnerung, für das Du unterwegs bist. An der Schwelle kannst Du um Segen und Unterstützung beten. Hinter der Schwelle ist nur noch die Natur zu der Du mit allenen Deinem Sein gehörst, und das JETZT wichtig. Die Natur spiegelt Dein ICH.Der Blick in den Spiegel der Natur zeigt Dir immer Dein ursprüngliches soein und erinnert Dich an Dein tiefes und umfassendes Selbst.

 

Der Schwellengang ist eine Erfahrung, die Dich bewußt werden läst im DASEIN der Schöpfung. Du kannst kein NEIN oder JA als Antwort auf Deine Fragen erwarten, sondern eher eine Idee, einen Geschmack davon, was Du brauchen könntest, um Fragen zu beantworten. Empfinde die Elemente, den Wind, Deinen Atem, das Wasser, auch Deinen Schweiß, die Erde auf die Du Dich setzt und auf der noch mehr Lebewesen, außer Dir unterwegs sind, und das Feuer, was in Dir brennt. Der Schwellengang ermöglicht Deinem Körper, Deiner Psyche und Deiner Spiritualität Raum zu geben.

 

Der Schwellengang wird alleine gegangen, habe kein Dach über dem Kopf, faste während der Zeit und komm heil zurück. Nach Deiner Dir gesetzten Zeit durch- oder überschreite die Schwelle und komme wieder in Deinem Alltag an. Unternehmen mehere Personen den Schellengang, dann sollte sich keiner, in der sich gesetzten Zeit Zeit, begegnen. Erst nach dem Schwellengang ist es empfehlenswert sich in der Gruppe über die jeweiligen Erlebnisse auszutauschen. 

Auszüge des Textes aus dem Buch "Wilde Kirche" von Jan Frerichs


Der Wüstentag ...

... ist ein ausgesuchter Tag, an dem ich mich in die "Wüste" begebe und in mich einkehre. Dafür suche ich mir einen Tag aus, an dem ich keine Verpflich-tungen habe. Ich wiederstehe an diesem mir vorgenommenen Tag jeder Versuchung mich abzulenken und packe mir bewusst nur genügend Wasser und einem Apfel in den Rucksack und mache mich mit Wenigen auf den Weg. Dabei wandere ich nicht unbedingt Wege entlang, ich gehe im wahrsten Sinne des Wortes, meiner Nase nach und lasse mich treiben von meinem Instinkt. Ich lasse mich überraschen, wohin es mich an diesem Tag treibt und was an Gefühlen in mir aufsteigen. Ich verlasse mein Haus zu Fuß und komme am Abend auch zu Fuß zurück. Am besten lasse ich mich den ganzen Tag über auf kein Gespräch ein. Auch hier gilt, befinden sich mehere Personen einen Tag lang in der "Wüste", dann sollten diese Personen, wenn Sie sich begegnen nicht miteinander reden. Erst nach dem Wüstentag ist es empfehlenswert sich in der Gruppe über die jeweiligen Erlebnisse auszutauschen. 


Der Blick nach oben ...

... ist der Blick in die Unendlichkeit des Himmels oder liegend auf einer Bank in die Baumkrone.

 

Schaue ich in die Wolken und spüre  bewusst den Boden, auf dem ich liege, unter mir, so wird mir klar, dass ich ein kleiner Teil in der großen unendlichen Schöpfung bin. Diese Erkenntnis läßt mich demütig vor dem großen Schöpfer der Welt werden. Eine ähnliche Erfahrung mache ich, wenn ich an einem einsamen Aussichtspunkt stehe und in die unendliche Weite schaue.

Für Schmerzpatienten nutzt die Medizin das Grün der Natur. Langliegende Patienten empfinden weniger Schmerzen und werden ruhiger, wenn sie über ihrem Bett die grünen Blätter einer Baumkrone wahr nehmen. Liege ich auf einer Bank oder im Gras unter einem Baum und schaue in die Baumkrone, dann beruhigt mich das Grün der sich sanft bewegenden Blätter. Grün wirkt auf jeden Menschen beruhigend. Besonders wenn Sie sich unruhig fühlen, dann empfehle ich Ihnen den Blick nach oben in die grüne Baumkrone.

 

Beim Blick nach oben spüren Sie bitte auch bewusst Ihrem Atem nach. Mit jedem bewussten Atemzug werden Sie ruhiger und entspannter. Die christliche Meditation verbindet den Atem mit einem Wort, z.B. einatmen mit "Du", ausatmen mit "in mir". 


Beim achtsamen Spazierengehen ...

... achten Sie auf die Natur und die Menschen, die mit Ihnen gehen. Gehen Sie hinein in Naturgenuss und Lebenslust. Geben Sie ins Internt die Begriffe Waldbaden oder achtsamens Spazierengehen in Ihrer Region ein, dann werden Sie sicher für Sie Angebote finden. oder Sie schauen jedes Jahr im Sommer unter "spiritellen Sommer" ins Internet, dann finden Sie Termine in Südwestfalen.


Der Kloster - Oasen- Tag

Viele Klöster bieten heute Oasentage an. Manche Klöster an festen Tagen, andere wiederum an Tagen Ihrer Wahl. Lesen Sie sich die Angebote der Klöster durch und wählen Sie aus. Einige bieten den Oasentag auf Spenden-Basis an, andere bitten um eine kleine Vergütung. Übernachten Sie im Kloster Ihrer Wahl, dann erkundigen Sie sich bitte nach den Übernachtungskosten.

Oasentage dienen als bewusste Pause im Alltag. Vor einem Oasentag, ist es empfehlenswert schon einmal mit der Gemeinschaft des Klosters Kontakt aufgenommen zu haben. In der Regel wählen Sie einen Wochentag für Ihre Oase, wenn Sie ohne Übernachtung nur einen Tag in einem Kloster nahe Ihrem zu Hause bleiben. Ein solcher Tag beginnt mit dem Morgengebet und dem Frühstück, danach führen Sie ein kurzes Gespräch mit einem geistigen Begleiter oder einer Begleiterin, der oder die Ihnen geistige Impulse an die Hand gibt. Nehmen Sie diese Anregungen mit in den Tag hinein und lassen Sie sich von den Angeboten in und um das Kloster leiten, gehen Sie spazieren, nehmen mit wenigen Worten am Mittagessen teil, besuchen bewusst für sich alleine die Kirche oder die Kapelle, den Gebet- oder Meditationsraum. Sie können auch an den Stundengebeten und/oder am Gottesdienst der Klostergemeinschaft teilnehmen.

Wenn Sie möchten vereinbaren Sie mit Ihrem geistigen Begleiter oder mit Ihrer geistigen Begleiterin einen Reflektionstermin am Nachmittag. Der Tag endet mit der gemeinsamen Vesper und dem Abendbrot in der Gemeinschaft. Und wenn Sie Gefallen am Oasentag gefunden haben, dann gönnen Sie sich eine Regelmäßigkeit.



... an besonderen Gebetsorten,

mit ihrer besonderer Ausstrahlung an diesen Orten können Sie für einen Moment Ruhe finden. Für weitere Informationen, drücken Sie bitte den Button.



... Auszeit im Citiescamp bei Reuth in der Eifel

... citiescape.de



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