Eselgeschichte 2


Fridolin
Fridolin
Hugo
Hugo
Fohlen von Nelly
Fohlen von Nelly
Nelly
Nelly


Citiescape Naturcamp in der Eifel bei Reuth

Hugo und Nelly sind Neuzugänge beim Citiescape Naturcamp in der Eifel. Marleen Item betreut nun fünf Esel: Fridolin, Max, Hanna, Hugo und Nelly. Nelly hat vor ein paar Monaten ein Fohlen bekommen.

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Flyer über Eselführungen in der Eifel Seite 1
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Flyer über Eselführungen in der Eifel Seite 2
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Auch wenn die Daten im Flyer veraltert sind, (ein aktueller Flyer wird, sobald er mir vorliegt, hier eingestellt) die Kontaktadresse von Marleen Item ist korrekt. Es ist schon ein besonderes Erlebnis mit ihr und den Eseln zu wandern. Hier das Erlebnis von Ralf und Fridolin.


Fridolin

Zwei große Augen schauen mich an, fragend, ob ich ein Mensch bin, der es gut meint. Ich streiche sanft über die Flanken und bekomme meine Belohnung. Ein grauer Kopf drückt sich sanft gegen meinen, zeigt mir, dass er Vertrauen hat.

 

Fridolin ist ein Esel, und Esel werden sich zeitlebens an eine positive Verbindung zu einem Menschen erinnern.

 

Wir gehen los. Marleen, die Besitzerin, zeigt mir, wie ich ihn halten und führen muss. Fridolin lässt sich auf mich ein, er hat meine Berührungen verstanden und beginnt seinen Gang. Wir gehen die verschneiten Höhen entlang. Fridolin schaut mich an, als wolle er sagen „Komm, trab mit mir, es wird Dir nichts passieren.“

 

Esel sind klug, sie bleiben stehen und sondieren die Umgebung. Begib Dich in ihre Obhut und es wird Dir nichts passieren.

 

Fridolin beginnt den Trab, so, als wolle er sagen „Komm mit, hier sind wir sicher“. Ich laufe mit, halte ihn links, Marleen sagt später, dass sie ihn noch nie so erlebt hat, er müsse sehr viel Vertrauen gehabt haben.

 

Fridolin wird immer schneller, ich laufe mit, vertraue ihm. Zwischendurch bleibt er stehen und ich streichle seine Flanken. Das Klopfen sieht man nur in Filmen, die Tiere mögen es nicht. Wir würden es auch nicht mögen. Fridolin schaut mich an und wir sind jetzt eine Einheit, ich vertraue dem Esel und er vertraut mir.

 

Nach einer Stunde sind wir zurück und ich weiß, Fridolin wird auch noch in 20 Jahren wissen, wer ihn geführt hat. Aber vielleicht hat er ja auch mich geführt. Ich habe ihm vertraut, so wie er mir.

 

Ralf