Schlafen in der alten Post


... in der Eifel ...

war bis zum Herbst 2018 möglich



-urig, historisch, heimelig, herzensgut-


Frau Schnichels nahm mich 2016 als franziskanische Pilgerin auf. Wir verstanden uns auf Anhieb und redeten bis in die Nacht über Gott und die Welt. Sie zeigte mir die Ahe-Kapelle und ließ mich in der alten Post schlafen.


Sie vermietete ihr elterliches Fachwerkhaus, indem Sie ihre Jugend und ihrer Ehejahre verbrachte und wo sie ihre Familie aufzog und mit der Post zum Unterhalt beitrug. In der ehemaligen Post, wurde nicht nur gearbeitet, sondern auch mit drei Gernerationen unter einem Dach gelebt. Das Häuschen steckt voller Erinnerungen. Frau Elisabeth Schnichels sagt: "Man könnte ein Buch über mein Leben schreiben. Ich wollte nie woanders leben als hier in Zingsheim." Sie ist weltoffen und gleichzeitig ist sie fest verwurzelt mit Ihrer Heimat. Wer bisher glaubte, dass diese Eigenschaften Gegensätze sind, der sollte Frau Schnichels unbedingt kennen lernen.


Scheinbar gehören die o.a. Bilder nicht zusammen und doch erzählen sie ein Teil der Geschichte von Elisabeth Schnichels und ihrer Heimat.


Gemeinschaft wird in Zingsheim groß geschrieben. Elisabeth Schnichels war bis 2018 die Spielleiterin bei der Theaterbühne Zingsheim (bekannt bis nach Köln) Sie führte bisher Regie und gab es in diesem Jahr in jüngere Hände. In fröhlicher Runde sitzt sie heute noch mit Frauen aus dem DOrf wöchendlich zusammen und strickt Socken, die im Herbst auf dem Handwerkermarkt verkauft werden und im Gemeinschaftshaus des Dorfes wird im Herbst eingeladen zur Disko der 70ziger Jahre, alles ist heimatverbunden.

Ganz in der Nähe erleben Sie auch die Geschichte der Römer in der Eifel.