gEDANKEN AUS DER rhÖN


Pfarrer Rauch lädt Sie ein, seine Gedanken mit ihm zu teilen.


Wer von uns ist schon ein begnadeter Künstler?
Oder ein begnadeter Techniker, Sportler,
eine begnadete Schauspielerin, Erzieherin...?
Aber trotzdem sind wir alle begnadete Menschen,
denn Gott schenkt jeder und jedem von uns seine Gnade,
Sein ICH BIN BEI DIR.
Ja, Du und ich, WIR alle sind “begnadete Menschen”.
Schade, wer das nicht glauben kann.
Er/Sie bringt sich selbst darum, ein begnadeter Mensch zu sein,
obwohl sich das jede/r im Herzen wünscht.
Freu Dich: Du bist ein begnadeter Mensch!

Wenn alle Wege verstellt sind,
bleibt nur der nach oben. (Franz Werfel)
Also wünsche ich gutes Abheben zu Gott.

Hallo, liebe in Corona-Zeit-Lebende
in Frankreich, Italien, Österreich, Schweiz,
Amerika, Nordafrika und Japan.
Manchmal hört man solche Sprüche wie:
“Wer immer nur offen ist,
der ist nicht ganz dicht.”
Aber Offenheit für Gott gibt es nicht genug.
Denn wenn wir für ihn immer offen sind,
dann ist er ganz dicht bei uns.
Seine Dichtung hält nämlich im Leben und im Sterben
durch Offenheit zu Ihm hin.

Unser Gott ist der größte Künstler:
Er allein kann Tod in Auferstehung verwandeln.
Nicht durch Simsalabim,
sondern durch sein ewiges Wort:
ICH BIN BEI EUCH.
Er verwandelt jedes Menschenleben in ewiges  Geliebtsein.
Er heilt jede Lebenswunde durch bedingungslose Liebe.
Gibt es einen größeren Künstler der Liebe?
Also gehen wir in seine Vorstellung der kostenlosen ewigen Liebe.
Kein Zauber, sondern Wandlung!

Für andere da sein.
Das ist gut.
Gott ist für uns da.
Das ist gut.
Einmal hat er das in Jesus selber ausgelebt.
Das war gut.
Aber hart.
Manchmal ist gut sein ganz schön hart.
Trotzdem gut.

Auch in Corona-Zeiten vergeht die Zeit.
Wir sind jetzt schon in der 9. Woche täglicher Gedanken in Corona-Zeit.
Zeit vergeht.
Ewigkeit nicht.
Gut, dass wir durch unseren Glauben jetzt schon in Gottes Ewigkeit sind,
darin leben und uns darin bewegen.
Wir vergehen nicht.
Wir wandeln uns!

Es brennt!
In der Welt manchmal ein Schreckensruf.
Es brennt.
Im geistlichen Sinn sprechen die zwei Emmausjünger davon:
“Brannte nicht unser Herz, als er unterwegs mit uns redete?” Es brennt!
Hoffentlich bei jedem Gespräch mit IHM
und bei Gesprächen mit Menschen
die noch nicht gemerkt haben,
dass ER redet, wenn DU sprichst.

Stell Dir mal vor, Du wärest eine Münze.
Dann könnte ich Dir sagen:
Du bist als Christ/in in den Augen der Welt ein Fehlprägung.
In den Augen Gottes bist Du ein wahres “Goldstück”.
Welche Sichtweise gefällt Dir besser?
Dumme Frage!
Dumme Frage?
Dann antworte richtig!

KOMM, HEILIGER GEIST.

Komm so, dass nicht alles beim Alten bleibt,
sondern dass wirklich Neues wird, wenn Du kommst.
Komm nicht nach unserem zwiespältigen Willen.
Komm, damit der Wille Gottes geschehe.
Denn er ist gut.

Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wolln wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört dir unser Leben ganz.

 

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

 

Komm Heiliger Geist.

Pflanze Dich fort in uns,

wie Du Dich fortgepflanzt hast

in allen Menschen vor uns.


 

Am Anfang überrascht.

Ein Neuanfang erbeten.
In unserem Alter geht es immer um Neuanfänge.
Damit sich aber unser Alter nicht so alt anhört,
nennen wir uns selbstverständlich JÜNGER.

Nähere Informationen zu den o.g. Gedanken können hier nachgelesen werden ... katholische-kirche-poppenhausen.de/poppenhausen/predigten/predigt.php