weisheiten


  1. Sich in "Aufmerksamkeiten schenken" einüben und dem anderen dazu Gelegenheit bieten, ist das, was wir Menschen brauchen. Das Einüben wird erleichter, wenn sich der Mensch von Erwartungen löst. Erwartungen sind wie Warnleuchten im Kopf, die einem die Gegenwart verblenden. Ohne Warnleuchten hat man Aufmerksamkeit übrig und Sinn für die Gegenwart, in der etwas gelingen soll.
  2. Vorstellungen sind bloße Fesseln, das Gelingen dagegen ist entscheidend.
  3. Wenn man wirklich gelassen den Tag auf sich zukommen lassen will, dann sind jegliche Befürchtungen eine Belastung. Warum sollte man das im Kopf mit sich rumtragen, zumal die meisten Befürchtungen sich ohnehin in Luft auflösen? Und wenn eine eintreten sollte, dann kann man sich bloß schlecht fühlen, weil eine Sorge bestätigt wurde. Wird man dagegen von Unannehmlichkeiten überrascht, kann man offen und kreativ eine Lösung dafür finden. Mit der Freude, die man im Herzen lebendig gehalten hat, ist das nie ein Problem
  4. Der Weg unserer Erkenntnis liegt in der Fähigkeit, im eigenen Herzen zu lesen. Alles, was wir brauchen, tragen wir von Anfang an in uns.
  5. Verantwortung muss man übernehmen und auch überlassen können.
  6. Das Grundprinzip einer größeren Weisheit ist, dass sie im Kleinen mit demselben Ernst zu leben ist wie im Großen.
  7. Eine Zusammenarbeit besteht aus mindestens zweierlei: dem guten Miteinander, wo jeder seinen Teil selbst übernimmt und dem Hinauswachsen über die einzelnen Beteiligten, dass sie als Gruppe mehr werden als ihre Summe. Das eine schließt das andere nicht aus, es ist seine Grundlage.
  8. Das Wort "Hoffnung" stammt vom Wort "hüpfen" ab. Gott gibt uns eine Hoffnung, die das Herz höher springen lässt.
  9. Sich selbst in den Überzeugungen zu bestätigen ist der beste Weg in den Irrtum. Das einzige, was wir für uns beanspruchen können, ist das, was gottgegeben ist, wenn wir uns dafür öffnen.